"JA zu Europa": Strassentheater der JUSO-Limmattal am Samstag, 24.Februar 2001 am Vormitttag in Affoltern a.A. und am Nachmittag Urdorf
Eine ganz normale schweizerisch-europäische Geschichte

Bild von der Aufführung in Dietikon
Es war ein ganz normaler sonniger Tag in Europa. Alle gingen ihren üblichen Beschäftigungen nach. Die EU-Mitgliedsländer hatten ein wichtiges Problem zu besprechen und hielten deshalb eine Konferenz unweit der schweizerischen Grenzen ab.
Auch die Schweiz hatte ein wichtiges Problem zu lösen. Sie musste die Mauer, welche sie von der bösen Welt/EU beschützte unbedingt erweitern und erhöhen, damit sie auch in Zukunft in friedlicher Abgeschiedenheit ihrem Sonderfall frönen konnte. Als unsere Schweizer so am Mauerbauen waren, vernahmen sie einige Gesprächsfetzen von der EU-Konferenz. Da wurde doch tatsächlich über etwas diskutiert, dass auch die Schweizer etwas anging. So mussten sich unsere Schweizer über die mühsam errichtete Mauer beugen, um auch etwas mitzubekommen.
Es kam wie es kommen musste, die Mauer hielt dieser Belastung einfach nicht stand und stürzte ein. Die EUler dachten schon die Schweiz habe sich nun endgültig überwunden und wolle zu ihnen stossen, aber sie hatten sich getäuscht. Schockiert vom eigenen Mut, verkrochen sich die Schweizer hinter der noch intakten Mauer. Aber hinter der Mauer war es doch sehr einsam geworden und auf die Schweizer hörte schon lange niemand mehr. So nahm die Schweizer eines Tages, es war der 4. März 2001, ihren ganzen Mut zusammen und wagten es "Ja zu Europa" zu sagen und kamen aus ihrem selbstgebauten Gefängnis heraus.
Seit diesem Tag begannen die andern Länder wieder auf die Schweiz zu hören und so konnte auch die Schweiz bei entscheidenden Themen ein Wörtchen mitreden und nicht nur stumm nachvollziehen. Die Schweizer wurden ein weltoffeneres Volk und konnten als befreite Europäer durch Europa und die Welt reisen.
Weitere Informationen: Neue europäische Bewegung Schweiz